Influencer Marketing

Get More Love: Mit Emotionen zum Event-Erfolg

Der erste Kuss, das erste Mal oder auch der 18. Geburtstag – All das sind Erlebnisse, an die wir uns ein Leben lang erinnern werden – ob positiv oder negativ sei dahingestellt. Und wieso bleiben solche Ereignisse im Gedächtnis? Weil physische und emotionale Reize erzeugt wurden – Spaß, Liebe, Spannung, Aufregung, Freude – die uns zutiefst berührten.

Um Unternehmen und Organisationen in den öffentlichen Fokus zu rücken, sei es für die Vermarktung von Produkten oder auch für die Markenetablierung, gibt es die verschiedensten Wege. Wieso also nicht ein Event konzipieren, das langfristig in Erinnerung bleibt – eben wie der erste Kuss?

Eine der bewährtesten Methoden dafür ist und bleibt das Event-Marketing. Mit gelungenen Veranstaltungen lassen sich so potentielle Neukunden und Partner erreichen, während das Unternehmen gleichzeitig an positiver Strahlkraft nach außen gewinnt. Doch um ein aussagekräftiges Event auf die Beine zu stellen, bedarf es einer gut koordinierten Planung.

Ziel und Zielgruppe

Grundsätzlich gilt Event-Marketing als below-the-line-Werbemaßnahme. Anders als die direkte above-the-line-Werbung, die zur Inanspruchnahme eines Kaufangebots animiert, geht es bei der Event-Kommunikation normalerweise nicht um den Sofort-Verkauf, sondern um die Außenwirkung. Ziel ist es eine Veranstaltung zu organisieren, die den Interessen der Zielgruppe entspricht und den Gästen durch Erzeugung von Emotionen in Erinnerung bleibt. Das wiederum hilft dem Unternehmen bei der langfristigen Verbesserung von Reputation, Bekanntheit und Außenwahrnehmung. Denn letztlich wirken sich diese Eigenschaften auf die Kaufentscheidungen und geschäftliche Zusammenarbeit aus.

Weiterhin festigen Marketing-Events die Kundenbindung durch Schaffung einer Vertrauensbasis, da das Unternehmen mit solchen Maßnahmen Interesse am Kunden signalisiert. Um das zu gewährleisten, gibt es einige Leitlinien bezüglich der Konzeption und Planung, die beachtet werden sollten.
Regel Nummer eins: Bei einem Event sollte darauf geachtet werden, die Besucher nicht mit Kauf- und Handlungsangeboten zu überfordern. Die Unverbindlichkeit gegenüber den Gästen und das Interesse an deren Wohlbefinden ist nämlich das wichtigste. Denn erst durch diese Faktoren steigt die Bereitschaft, überhaupt zu einer solchen Veranstaltung zu erscheinen.

Leitlinien

  1. Was ist das Ziel der Veranstaltung?
    Das ist die erste und wichtigste Frage einer professionellen Marketing-Kampagne. Was auf den ersten Blick einfach erscheint, sollte tatsächlich von Anfang bis Ende durchdacht werden. Welche Botschaft soll das Event vermitteln? Welche Emotion soll bei den Besuchern hervorgerufen werden? Soll langfristig ein bestimmtes Produkt beworben oder die Außenwirkung allgemein verbessert werden? Oder soll ein Teil des Unternehmens veranschaulicht werden, zum Beispiel die eigene Corporate Social Responsibility (CSR) im Zuge einer Charity-Gala?
  2. Was für eine Zielgruppe soll erreicht werden?
    Es ist wichtig zu wissen, welches Publikum angesprochen werden soll, sowohl für den kommerziellen Bereich als auch für zivilgesellschaftliche und politische Organisationen. Soll zum Beispiel ein spezieller Kundentyp angesprochen werden oder gesellschaftliche Multiplikatoren aus einem bestimmten politischen Spektrum?
  3. Welche Veranstaltungsart passt am besten zur Zielsetzung und Zielgruppe?
    Soll es ein Kultur-Event mit Musikeinlage werden – oder doch lieber eine Ausstellung? Es lässt sich zwischen sehr vielen Modalitäten für die Veranstaltung wählen: Die klassische Podiumsdiskussion, eine Party mit anschließendem Essen, eine Verkostung oder die Austragung eines Wettbewerbs, zum Beispiel eines Poetry Slams.
  4. Welche Medien kommen zum Einsatz?
    Wie wird die Veranstaltung beworben? Durch E-Mail-Marketing, lokale oder überregionale Reklame in Form von Plakatierung oder Anzeigenschaltung? Eine weitere Frage stellt sich bezüglich der medialen Nachbereitung der Event-Kommunikation: Welche Medienhäuser erhielten vorab Pressemitteilungen und berichteten später über die Veranstaltung? Im Anschluss an das durchgeführte Event ist eine Evaluation vonnöten, aus der Stärken und Schwächen der bisherigen PR-Strategie herausgearbeitet werden können.
    Das Gesamtkonzept sollte nach der anfänglichen Ausarbeitung final sein, da es die Grundlage der gesamten Kampagne bildet und eine nachträgliche Korrektur nur begrenzt möglich ist. Zudem sollte die Kampagne mit der Corporate Identity des Unternehmens übereinstimmen, um den Wiedererkennungswert der Eigenmarke zu fördern. Wichtig ist auch: Bei der Planung sollte immer ein großer zeitlicher Vorlauf angesetzt werden, mitsamt der dafür notwendigen Einkalkulierung des Aufwands.
    Das große Plus am Event-Marketing ist die Flexibilität des Einsatzes, da es sich für Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Ausrichtung eignet. Gerade lokale Kleinunternehmen können mit dieser Werbeform einen hohen Wirkungsgrad erzielen, denn diese profitieren von einem gefestigten Kundenstamm, lokaler Bekanntheit und Beliebtheit sowie dem Verkauf an ihrem Standort (Point of Sale).

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