Influencer Marketing

Was wir aus Social-Media Fehlern lernen können

Fehltritte in sozialen Netzwerken gibt es wie Sand am Meer. Fußballprofis, internationale Unternehmen und selbst offizielle Ämter haben gezeigt, dass selbst professionellen PR-Managements Fehler unterlaufen können. Ein Paradebeispiel für Fehltritte in den sozialen Netzwerken ist der amtierende US-Präsident Donald Trump, der es trotz seines PR-Managementes immer wieder durch seine undurchdachten Tweets in die Medien schafft. Natürlich ist Irren menschlich, doch das Schöne an Fehlern ist schließlich, dass man aus Ihnen lernen kann:

  1. die richtige Planung
    Viele Fehler im Web 2.0 hätten meist direkt am Anfang verhindert werden können. Denn das A und O bei der Arbeit in sozialen Plattformen ist die ausführliche Planung. Gerade die Schnelligkeit und die hohe Reaktivität der Netzwerke begünstigen einfache Planungsfehler. Seien es doppelte Beiträge, vergessene Posts oder unpassender Content. Jeder Moment der in die Planung und das Konzept gesteckt wird, erhöht den Erfolg der Social-Media Arbeit.Sollte trotz ausführlicher Vorbereitung etwas schiefgehen, bietet es sich an als Unternehmen Krisenpläne im Vorhinein zu erstellen, um für den Fall aller Fälle gewappnet zu sein.
  1. eine ordentliche Recherche
    Neben der sorgfältigen Planung ist auch die ordentliche Recherche im sozialen Netz unerlässlich. Nichts ist schlimmer als schlecht recherchierte oder gar falsche Beiträge. Solche groben und leicht vermeidbaren Fehltritte erzeugen schnell ein Bild von wenig investierter Mühe und Desinteresse.
    Sei es bei dem Verfassen eigener Beiträge oder dem Teilen externer Beiträge – vor der Veröffentlichung sollte der Inhalt klar und auf Richtigkeit und Bedeutung geprüft sein. Gerade oder besonders bei fremden Inhalten kann es sich um Falschmeldungen oder gar versteckten Provokationen handeln. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu urheberrechtlichen Verletzungen kommen.
  1. Einfühlungsvermögen
    Täglich nutzen Milliarden Menschen die verschiedenen sozialen Medien. Da versteht es sich, dass es nicht jedem recht gemacht werden kann. Dennoch sollte der Anspruch als Unternehmen bestehen, niemanden direkt auf die Füße zu treten. Beleidigungen oder Unterdrückungen sind dabei absolute Tabus und können ihrem Unternehmen schnell langfristige Imageschäden zufügen. Soziale Netzwerke sind tolerant und offen – ebenso wie Sie es sein sollten.Dafür müssen sich die Unternehmen stets in die Rolle der Zielgruppe versetzen. Welcher Inhalt ist beliebt und was könnte falsch aufgefasst werden? Besonders gut können das unbefangene und unparteiische Aussenstehende mit unabhängigen Meinungen beurteilen.

Bei der Befolgung der grundlegenden Regeln können so Fettnäpfchen bereits im Vorhinein erkannt und vermieden werden.